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25.11.2011 09:57

Lust auf eine wärmende Suppe?

Neblig-kalte und düstere Tage - Suppenmahlzeiten wärmen von innen heraus und stärken unsere Mitte

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25.11.2011 09:52

Was Wikipedia zur 5-Elemente Lehre sagt

beim Surfen im Internet ist mir dieser interessante Beitrag begegnet

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22.11.2010 13:43

Online-Anmeldung für die Weiterbildung / GV 2012!

NEU: GV am Samstag um 16.45 Uhr mit anschliessendem Abendessen!

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Ernährung nach den 5 Elementen der TCM

(Traditionelle Chinesische Medizin)

Die Ernährungslehre nach den 5 Elementen basiert auf dem jahrtausendealten Wissen, den Beobachtungen, dem Erfahrungsschatz und der Lebensweisheit der traditionellen chinesischen Medizin. Sie kann problemlos auf unsere westlichen Lebensmittel übertragen werden. Das Ziel ist eine Ernährung, welche Krankheiten vorbeugt, Vitalität und Schlaf fördert, dies bei einem gesunden Appetit. Vitalität ist dabei ein Mass für ein intaktes Yang, der erholsame Schlaf eines für ein intaktes Yin und der gesunde Appetit ein Mass für unser Qi, die Lebensenergie.

Die TCM geht davon aus, dass wir und alles, was es zwischen Himmel und Erde gibt, einem steten Wandel unterworfen sind. Unsere Wandlungskraft spiegelt direkt wieder, wie wir mit diesen wechselnden Herausforderungen wie Klimaeinflüssen, Jahreszeiten, Alter, psychische Belastungen und anderem mehr umgehen können. Diese äusseren und inneren Einflüsse können unser Wohlbefinden stören, wir werden krank.

Eine Grundidee der TCM ist das Vorbeugen, also die Stärkung der Wandlungswilligkeit und der Abwehrkraft gegen störende Faktoren von aussen oder innen. Dabei spielen in der Ernährung die Wirkungen der Lebensmittel eine entscheidende Rolle. Damit beeinflussen wir unsere Materie (die Säfte oder das Yin) und deren Funktionen (das Feuer oder das Yang) und auch ihr wechselhaftes Zusammenspiel.

Wir ernähren uns mehrmals pro Tag und haben somit die Chance, uns täglich mit einer individuell angepassten, genussvollen Ernährung etwas Gutes zu tun.
Dadurch steigern wir unser Wohlbefinden, unsere Vitalität und Lebenslust.

Die 5 Elemente in der Natur

Die 5 Elemente sind ein organisches ständiges Wandlungsmodell, wie wir es bei den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Spätsommer, Herbst und Winter erleben. Auch Lebensmittel tragen diese Charakteristika in sich und wirken dementsprechend.


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          Holz                   Feuer                   Erde                    Metall                Wasser

Wenn wir nun den Menschen als ein Abbild des Geschehens in der Natur anschauen, so können wir ihn auch naturgemäss, jahreszeitengemäss oder altersgemäss ernähren, die Wandlungskraft fördern und Ungleichgewichte, die sich in Unwohlsein bis Kranksein äussern, günstig beeinflussen.

5 Elemente Ernährung - fern-östlich und doch so naheliegend

Wussten Sie, dass die Ernährungslehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einiges gemeinsam hat mit der Küche unserer Gross- und Urgrossmütter? Beiden liegt ein Erfahrungsschatz zugrunde, der auf Ur-Wissen der Menschheit zurückgreift. Mit viel Erfolg pflegt die 5-Elemente-Ernährung der TCM  dieses Wissen und verbindet es mit neuen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen.

Lassen Sie sich im Folgenden die Grundidee der 5-Elemente-Ernährung darlegen:

Den inneren Ofen in Gang halten
In der Chinesischen Medizin vergleicht man die Verdauungskraft mit einem Ofen. Diesen gilt es in Gang zu halten, denn er trägt dazu bei, dass das, was wir essen, in Energie (Qi) umgewandelt wird. So bleiben wir leistungsfähig, stärken unsere Lebensfreude und  beugen Krankheiten vor. Unseren „Ofen“ im Bauch unterstützen wir z.B. mit gekochten Mahlzeiten aus frischen und qualitativ hochwertigen Zutaten. Kräuter und Blattsalate ergänzen die Mahlzeiten. Grossmutter lässt grüssen!

Gesund essen heisst geniessen
Nur was uns richtig schmeckt, kann uns auch gut tun! Deshalb ist der Genuss beim Essen so wichtig. Wenn uns beim Duft eines feinen Essens das Wasser im Munde zusammenläuft, wird durch die im Speichel enthaltenen Enzyme bereits die erste Stufe des Verdauungsprozesses in Gang gesetzt, was wesentlich dazu beiträgt, dass uns dieses Essen dann auch gut bekommt.


Kaltfüssler oder Hitzkopf?

In der 5-Elemente-Ernährung achtet man auf die thermische Wirkung eines Nahrungsmittels: Wirkt dieses Essen kühlend, wärmend oder neutral? So können zum Beispiel zu viele kühlende Speisen, wie Joghurt, Gurken und Tomaten Kälte im Organismus verursachen, besonders bei Menschen, die sowieso schon tendenziell zu den „Kaltfüsslern“ gehören.  Zu viel Scharfes hingegen oder auch sehr Salziges erhitzt und trocknet aus. Wohltuend wirkt thermisch ausgewogenes Essen mit vielen neutralen Nahrungsmitteln wie z.B. Polenta, Rüebli, Bohnen und Rindfleisch. Richten wir uns nach dem Angebot der Saison und den traditionellen Speisen unserer Region, liegen wir in der Regel richtig. Ein Griessköpfchen mit Beerensauce und Pfefferminzblatt oder ein Zucchini-Tomaten-Gemüse sind wunderbar erfrischend im Sommer, ein Rindsbraten in Rotwein geschmort, mit Fenchelgemüse, wärmt uns wohlig im Winter. Wer genau wissen will, wie er sein Essen auf seine Konstitution abstimmen soll, lässt sich am besten persönlich beraten.

Natürliche Geschmacksverstärker
Die 5-Elemente-Küche ist so aromatisch, dass künstliche Geschmacksverstärker überflüssig werden. Das Geheimnis der Zubereitung liegt im bewussten Verwenden der 5 Geschmacksrichtungen sauer: Element Holz; bitter: Element Feuer; süss: Element Erde; scharf: Element Metall; salzig: Element Wasser. So werden alle Organe im Körper gestärkt, die Speisen schmecken rund und harmonisch und sind zudem leicht verdaulich. Auch hier finden wir die Parallele zu den Rezepten unserer Grossmütter: Eine Prise Salz, etwas Zitronenschale an die Süssspeise, ein Löffel Zucker in die pikante Sauce, schmackhafte Kraftsuppen mit Wacholder, Nelke und Liebstöckel, ein einfaches Apfelkompott, das mit Zimt, Vanille und Sternanis zum Gedicht wird!