05.02.2012 15:18 von Karin Joss
29.07.2011 08:07 von Karin Joss
03.09.2010 09:41 von Karin Joss
Das menschliche Ohr
Ähnlich wie bei der Akupunktur wird die Wirkung durch Ausschüttung von Transmittersubstanzen erklärt. Auf der anderen Seite existieren aber auch direkte Verbindungen von der Ohrmuschel zu Strukturen des Zentralnervensystems. Aus diesem Grund wird die Ohrakupunktur ausser zur Therapie von Schmerzen, Allergien, Asthma usw. auch bei Suchterkrankungen (z.B. Alkohol, Medikamente, Nikotin, usw.) empfohlen.
Da durch die Reflexzonen jede Körperregion und jedes Organ immer mit einem Areal an der Ohrmuschel in Verbindung steht, ist nicht nur die Therapie möglich, sondern es kann auch Diagnostik betrieben werden. Reflexzonen gibt es am Rücken, am Fuss, an der Hand, an der Nase und am Schädel.
Für die Diagnose und Behandlung wurden bis heute über 200 Punkte festgelegt und beschrieben. Diese können mittels einem Punktsucher ohne grossen Aufwand direkt am Ohr "abgelesen" werden, zur Not tut's aber auch ein Kugelschreiber. An der Weiterbildung benutzten wir Ohrsamen (Vaccariasamen), welche auf einem kleinen Pflaster aufgeklebt sind. Die Wirkung war absolut beeindruckend und ich durfte am eigenen Körper erfahren wie heilsam die Ohrakupunktur ist. Nebst vielem Üben kamen wir alle in den Genuss von Ohrmassagen und hatten auch die Möglichkeit die verschiedenen Hilfsmittel (Dauernadeln, Magnetkügeli, Vaccariasamen, Punktsucher, Bücher) anzuschauen.
Dieser Kurs ist absolut empfehlenswert und ich danke dir Antje für die interessanten Stunden! Hoffentlich wird diese Weiterbildung nächstes Jahr wieder angeboten. Interessierte können sich auf jeden Fall beim Verband VE5E melden.
Ich habe ein "Instrument" gefunden, mit dem ich nicht nur eine Leber-Qi-Stagnation lösen, sondern eine Vielzahl von Beschwerden lindern kann. Das freut mich sehr und ich kann's kaum erwarten das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
.. und meine Ohren.... die bekommen seit der Weiterbildung täglich ein paar Streicheleinheiten!
Herzlich grüsst euch
Karin Joss
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Kommentar von Claudia Zwicky | 10.09.2010
Vielen Dank für deinen tollen Bericht. Ich kann es nur weitergeben .
ganz herzlich
Claudia
Kommentar von Denise Pauli | 11.09.2010
Kommentar von Eliane | 14.09.2010
Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis. Ich hab wohl etwas verpasst... Leider konnte ich aus organisatorischen Gründen nicht am Kurs teilnehmen. Freue mich auf die Weiterbildung nächstes Jahr, wenn dieser Kurs hoffentlich erneut stattfindet.
Eliane
Kommentar von lucy | 03.03.2011
ich leide an einer Leber-Qi-Stagnation.
Diese würde ich gern mit Akupunktur behandeln lassen.
Ist das auch in der Stillzeit ok?
Bin unsicher ob nicht eventuell zu viele Giftstoffe in die Muttermilch übergehen, wenn die Leber durch das Nadeln zum entgiften angeregt wird.
Lieben Dank für Ihre Antwort.
Beste Grüße
Lucy
Kommentar von Karin Joss | 08.03.2011
Nachstehend leite ich gerne die Antwort unserer Präsidentin Antje Styskal weiter. Sie ist eine kompetente TCM-Therapeutin.
Liebe Lucy,
mit Akupunktur bewegt man die Leberenergie, mit einer Entgiftung kann man dies nicht gleich setzen.
Für eine Entgiftung würde man eher Kräuter benutzen.
Du kannst also auch während der Stillzeit eine Akupunkturbehandlung durchführen.
Für mich ist eher die Frage, ob du wirklich eine Leber Qi-stagnation hast, denn nach einer Geburt ist eher ein Blutmangel denkbar.
Aber das kann ja dann deine TherapeutIn mit dir herausfinden bzw.
besprechen.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.
Herzlicher Gruss
Antje
Kommentar von Lucy | 20.03.2011
vielen Dank für Deine Antwort.
Ich bin zwar kein Profi, beschäftige mich jetzt seit etwa 2 Jahren mit der 5-Elemente-Ernährung.
Darüber bin ich zur TCM gekommen.
Nach allem was ich gelesen habe, würde ich eher auf Leber-Qi-Stagnation tippen.
Symptome hatte ich schon früher, konnte das aber alles nicht im Zusammenhang sehen.
Die Schulmedizin war mir auch kein Helfer.
Erst durch das Lesen einiger Bücher ist mit ein Licht aufgegangen.
Wer kommte sonst schon drauf, dass ständige Blähungen mit tinnitus zusammenhängen.
Ich denke auch, dass es nicht mal nur die Leber ist.
Milz und Nieren sind ebenfalls geschwächt.
die Therapeutin wird eine Menge zu nadeln haben ;-)
Mit Ernährung allein bekomme ich es leider nicht in den Griff :-(
Schöne Grüße
Lucy